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Gemeinderatssitzung vom 4. Juni 2018

KOMMISSIONEN

Spezialkommission Neubau Schulhaus Ost

Nachdem die Urnenabstimmung vom 4. März 2018 den Kredit über CHF 7'725'000 inkl. MwSt. für den Neubau eines Schulhauses auf dem Campus Sonnhalde bewilligt hat, müssen die weiteren Planungsarbeiten ausgelöst werden.

Der Gemeinderat hat beschlossen, hierfür eine Spezialkommission einzusetzen. Als Mitglieder dieser Kommission wurden gewählt:
Präsident: Thomas Beutler, Vizegemeindepräsident
Vizepräsident: Martin Winkelmann, Gemeinderat
Sekretärin: Andrea Stettler, Verwaltungsangestellte, ohne Stimmrecht
Projektleiter: Stefan Janzi, Bauverwalter
Mitglieder: - Renate Kläy Shillova, Mitglied Bildungskommission
                 - Marianne Knödler, Schulleiterin
Im Weitern wurde das Pflichtenheft für die Spezialkommission Neubau Schulhaus Ost genehmigt.


BOOTSANBINDEPLÄTZE

Der Schwemmgutabscheider beim Kieswerk Risi befindet sich am Ende seiner Lebensdauer und die teilweise verfaulten Baumstämme seien dringend zu ersetzen, damit die uferabwärts angebundenen Boote auch weiterhin gegen eine allfällige Beschädigung durch Schwemmholz wirksam geschützt werden können.

Im Weitern häufen sich Reklamationen der Bootsanbindeplätze-Mieter, dass die Anbindevorrichtungen, d.h. die Anbindepfosten sich in einem teilweise desolaten Zustand befänden oder gar nicht mehr vorhanden seien. Die Zugänglichkeit zu mehreren Bootsanbindeplätzen sei schwierig und es seien keine Treppen oder dergleichen vorhanden.

Der Gemeinderat hat den Kredit von CHF 275'000.00 inkl. MwSt. für die Sanierung der Bootsanbindestellen inkl. dem Schwemmgutabscheider des Kieswerks Risi zulasten der Investitionsrechnung, Konto Nr. 10800.19, bewilligt und zuhanden der Gemeindeversammlung vom 25. Juni 2018 verabschiedet. Die Sanierung soll zusammen mit der Aare-Kiesschüttung des Kantons Bern im September 2018 erfolgen.


WASSERVERSORGUNG

Leitungssanierung Haldenstrasse Ost
Nach einigen Leitungsbrüchen mit zum Teil grösseren Reparaturaufwendungen ist die Wasserleitung AZ 125/10 aus dem Jahre 1976 als Reparaturobjekt in den Finanzplan aufgenommen worden.

Ein Teil der Leitung wurde bereits mit der Ringschlussleitung Bützberg-/Haldenstrasse erstellt. Für den Ersatz der restlichen Leitung bis zur Langenthalstrasse und das Einbinden in die WUL-Leitung muss gemäss Kostenberechnung von CHF 160'000.00 ausgegangen werden. Der Ersatz des Hydranten Nr. 83 wird voraussichtlich mit CHF 3'000.00 vom Amt für Wasser und Abfall [AWA] subventioniert. Allfällige Mehrkosten für die Entsorgung von mit PAK belasteten Bitumenbelägen sind nicht eingerechnet. Der Leitungsabschnitt wurde im GWP in die 2. Sanierungspriorität eingestuft.

Der Gemeinderat hat den Kredit von CHF 160'000.00 inkl. MwSt. für die Leitungssanierung Haldenstrasse Ost zulasten der Investitionsrechnung, Konto Nr. 7101.5031.3021, unter Vorbehalt des fakultativen Referendums, bewilligt.


Leitungssanierung Mittelstrasse Ost
Nach verschiedenen Leitungsbrüchen wurde der grösste Teil der AZ-Leitung in der Mittelstrasse in den letzten Jahren bereits ersetzt. Das Reststück umfasst eine ca. 120 m lange AZ-Wasserleitung aus dem Jahre 1956 in der Mittelstrasse Ost und der Ringstrasse. Gestützt auf die generelle Wasserversorgungsplanung GWP ist diese Leitung in 2. Priorität zu ersetzen. In der Investitionsplanung ist das Projekt im Jahr 2018 mit CHF 150'000.00 eingestellt worden.

Auf Grund der Schadensstatistik sollte diese Leitung ersetzt werden. Für den Ersatz der Leitung muss gemäss Kostenberechnung mit Aufwendungen von CHF 130'000.00 gerechnet werden. Der Ersatz des Hydranten Nr. 20 wird voraussichtlich mit CHF 3'000.00 vom Amt für Wasser und Abfall [AWA] subventioniert. Allfällige Mehrkosten für die Entsorgung von mit PAK belasteten Bitumenbelägen sind in der Kostenberechnung jedoch nicht eingerechnet.

Der Gemeinderat hat den Kredit in der Höhe von CHF 130'000.00 inkl. MwSt. für den Leitungsersatz Mittelstrasse Ost zulasten der Investitionsrechnung, Konto Nr. 7101.5031.4510, unter Vorbehalt des fakultativen Referendums, bewilligt.


JAHRESRECHNUNG

Arbeitsplatzbewertung
In den nächsten zwei Jahren werden verschiedene Mitarbeitende der Gemeindeverwaltung, darunter auch zwei Abteilungsleiter, in Pension gehen. Im Weitern überprüft der Gemeinderat zurzeit die Auslagerung der Elektrizitätsversorgung, was voraussichtlich ebenfalls personelle Verschiebungen auslösen wird.

Bevor die vakant werdenden Stellen zur Wiederbesetzung ausgeschrieben oder intern Mitarbeitende verschoben werden, sollte die Arbeitsbelastung der einzelnen Abteilungen mittels einer Arbeitsplatz-      bewertung aufgezeigt werden. Die Bewertung soll alsdann als Diskussionsgrundlage und Lösungsfindung betreffend Personalentscheide dienen.

Der Gemeinderat hat für die Arbeitsplatzbewertung der Gemeindeschreiberei, der Finanzverwaltung inkl. Ausgleichskasse und Gebührenfakturierung, der Bauverwaltung inkl. administrativer Teil Kieswerk sowie der Gemeindebetriebe (nur administrativer Teil) einen Nachkredit von CHF 23'000.00 inkl. MwSt. zulasten der Erfolgsrechnung, Konto Nr. 0120.3132.40, bewilligt.


Besoldung Präsidiales
Die Zentralstelle Personal informiert, dass während eines Mutterschaftsurlaubs eine Vertretung organisiert werden muss.

Der Gemeinderat hat für die Überbrückung des Mutterschaftsurlaubs einen Nachkredit in der Höhe von     CHF 25'000.00 zulasten der Erfolgsrechnung, Konto Nr. 0220.3010.01, bewilligt.


Migration NIS und Vorbereitung LKBE
Um die bisher erarbeiteten Datensätze Wasser, Abwasser, Elektro auch in Zukunft umfassend nutzen und den neuen technischen und administrativen Anforderungen genügen zu können, braucht es einen Ersatz des in Aarwangen eingesetzten GIS-Systems "Topobase".

Die Ingenieurgemeinschaft Scheidegger AG/bbp Geomatik AG unterbreitete ein Konzept mit Kostenschätzung.

Sämtliche Daten des GIS Aarwangen werden in mehreren Arbeitsschritten ins neue Map3D (Fachschalen Geobox) migriert. Für das GIS Aarwangen wird ebenfalls eine neue Web-GIS-Lösung konfiguriert. Für Daten- und Darstellungsmodelle bestehen heute einheitliche Normierungen der Fachverbände (VSA, SVGW, SIA), welche sich in der Praxis bewährt haben. Im Zuge der Systemmigration auf Map3D bietet es sich an, die bestehenden Daten in die aktuellen Daten- und Darstellungsmodelle der Fachverbände zu überführen, was einen administrativen Aufwand zur Folge hat. Die Einführung der neuen Daten- und Darstellungs-modelle ist zudem eine Voraussetzung für den einfachen Datenaustausch mit Dritten. Die Voraussetzungen für die Datenabgabe im Rahmen des "Leitungskatasters Kanton Bern [LKBE]" werden mit den geplanten Massnahmen geschaffen.

Der Gemeinderat hat die Nachkredite in der Gesamthöhe von CHF 68'000.00 inkl. MwSt. für die Datenmigration und Erneuerung des WebGIS Aarwangen zulasten der Jahresrechnung wie folgt bewilligt:
Anteil Abwasserentsorgung CHF 22'500.00 Kto. Nr. 7201.3131.42
Anteil Wasserversorgung CHF 16'500.00 Kto. Nr. 7101.3131.40
Anteil Elektrizitätversorgung CHF 29'000.00 Kto. Nr. 8711.3131.89

Nächste Sitzung: 2. Juli 2018

Datum der Neuigkeit 8. Juni 2018


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